backgroundLayer 1Flag of Germany

Mehr als 60 Jahre Hotel Obereggen

So wurden wir mit der Zeit zum Genuss-Familienhotel in Obereggen.

Das waren wir mal: im Dornröschenschlaf

60 Jahre ist es her: eine einzige Straße führte von Rauth nach Obereggen, links und rechts lag Schnee. Der Weg? Gerade so geräumt, dass es für die Breite des VW Käfer gereicht hat, zwei Autos waren eines zuviel.

Der verschlafene Bergort bestand aus Wiesen und Wäldern, aus einigen Bauernhöfen und einem einzigen Gasthof, dem Gasthof „Obereggen“. Das waren wir. Mehr als 20 Betten für die Gäste gab es nicht.

Der zweite Weg, von Eggen über das Gasthaus Wagger zum Ortner, war in der kalten Jahreszeit ohnehin unbefahrbar. Während in anderen Südtiroler Gemeinden schon Ski gefahren wurde, schlummerte Obereggen im Winterschlaf und wartete, bis der Sommer wiederkam. Das Zwitschern der Vögel und das Muhen der Kühe waren die einzigen Geräusche. Friedlich.

Genau diese Ruhe aber war es,  die  die Bozner und Norditaliener suchten, die zu Eduard Pichler („Onkel Edl“) und zu seiner Frau Lina in den Gasthof Obereggen kamen. Der Gasthof: ein architektonisch interessantes Bauwerk. Vor allem war der Gasthof die einzige Einkehrmöglichkeit in Obereggen, Konkurrenz brauchte das Gastwirtepaar keine zu fürchten.

Mit der Zeit hat Obereggen sich entwickelt

In den 1950er-Jahren prägte den Tourismus in Obereggen ein Name: Zerbi. Die lombardische Großfamilie, deren Nachkommen übrigens bis heute gerne nach Obereggen kommen, verbrachte seit 1936 mit wenigen Unterbrechungen während des Zweiten Weltkrieges, Jahr für Jahr die Sommerfrische in Obereggen.

Damals ließen es sich die Familie Zerbi von Mitte Juli bis Ende August beim Ortner Edl und seiner Frau Lina gut gehen. Die Familie, stets begleitet von einem „padre“ (Priester) – hatte ihr Paradies unterhalb des Latemars gefunden und genoss die Ferienzeit fern vom Trubel.

Tradition an die man sich gerne erinnert

Gerne erinnert man sich landesweit heute noch an das gemütliche und gesellige Beisammensein in der Gaststube und auf der Sonnen-Panorama-Terrasse des alten Gasthofes Obereggen.

Wenn der Winter einkehrte, wurde es noch ruhiger als es in Obereggen im Sommer ohnehin schon war.
Dass Obereggen einmal ein bekannter Skiort werden könnte? Daran dachte niemand.

Die ersten Lifte

1972 wurde die erste Liftanlage samt Piste in Betrieb genommen, 1975 das Skigebiet durch vier neue Liftanlagen mit Pampeago und Predazzo verbunden. Das Ski-Center Latemar wurde geboren.

Seit 1983 finden in Obereggen die bekannten Europacuprennen statt.

Und wir wurden Superior!

Durch einen größeren Umbau im Jahre 2001 wurde aus dem einst kleinen Gasthof ein 3 Sterne Superior Hotel.

Unser individuelles Haus, ein Schmuckstück

Im Jahre 2003 wurde das Hotel Obereggen innerhalb der Familie weitergegeben.
2005 haben wir toll umgebaut:  Speisesaal, Bio-Suiten, Alpiner Wellness Bereich, alles hochwertig und in bester Qualität.

Der Latemar, ein Unesco Juwel

Das Skigebiet um den Latemar ist trotz aller Infrastruktur ein kleines Naturparadies geblieben das von sich behaupten darf, Teil des Unesco-Weltnaturerbes Dolomiten zu sein. Stets wurde darauf geachtet, die Aufstiegsanlagen und Skipisten möglichst behutsam in das Gelände einzubetten, das die Natur geschaffen hat.