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Ausflugsziele

Südtirol bietet eine atemberaubende Natur - und eine Vielzahl unvergesslicher Urlaubserlebnisse für die ganze Familie.

Der Badesee „Montiggl“

Das Naturschutzgebiet Montiggl mit seinem herrlichen Mischwald und den beiden Badeseen lädt zum Verweilen und zum Faulenzen ein.

Von Wald umgeben, können Wasserratten sich so richtig entspannen, egal ob im Montiggler Lido mit der längsten Wasserrutsche Südtirols oder an einem lauschigen Plätzchen rund um dem See. Die riesige Liegewiese, das beheizte Schwimmbad, die Poolbar und das Restaurant mit italienischen und Südtiroler Spezialitäten sowie der Bootsverleih (Ruderboote) machen einen Tagesausflug zum Großen Montiggler See zu einem erholsamen, spannenden und genüsslichen Erlebnis.

Kleiner Montiggler See

Eingebettet im Montiggler Wald liegt neben dem großen Montiggler See ein zweiter Badesee: Der "kleine Montiggler See". Dabei hat man die Wahl zwischen baden, relaxen, spazieren gehen oder Boot fahren.

Das Baden in den Seen ist jederzeit möglich und erlaubt. Damit das auch aus ökologischer Sicht gewährleistet wird, führt die Landesagentur für Umwelt regelmäßige Kontrollen der Badequalität durch. Die Beurteilung der Badewasserqualität auf Basis der Analysenergebnisse der Badesaison 2010 ergab "ausgezeichnet".

Der Kalterer See in Südtirol ist der wärmste See der Alpen

Der Kalterer See liegt eingebettet in Weinbergen an der Weinstraße. Er ist einer der größten Seen Südtirols und der wärmste Badesee der Alpen (Badesaison von Mai bis September). Der See ist 1,8 km lang, 0,9 km breit und an der tiefsten Stelle 5,6 m tief.

Am Kalterer See können Sie im See oder im Lido schwimmen, in der Surf- und Segelschule des Weltmeisters Klaus Maran surfen und segeln sowie mit dem Tret- oder Ruderboot über den See fahren. Der fischreiche See ist für Angler sehr interessant, im See gibt es sehr viele Fische, wie Rotaugen, Karpfen, Hechte und Aale. Empfehlenswert ist auch eine Biketour oder eine Wanderung um den See und auf die Leuchtenburg!

Ruine Leuchtenburg oberhalb des Kalterer Sees

Oberhalb des Sees thront die sagenumwobene Ruine Leuchtenburg. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert erbaut und war lange Zeit Sitz des Richters von Kaltern. Heute ist die Ruine beliebtes Ausflugsziel und Wahrzeichen des Kalterer Sees.

Biotop Kalterer See – ein Natura 2000 Naturschutzgebiet

Am südlichen Ufer des Kalterer Sees liegt das Schilfgebiet, ein Natura 2000 Naturschutzgebiet. Dieses Schilfgebiet am Kalterer See liegt in der Gabelung der wichtigsten Vogelfluglinien. Damit ist das Schilfgebiet Rast- und Nistplatz für unzählige seltene Vögel sowie Sumpftiere. Wissenschaftler haben hier über 100 Vogelarten festgestellt.

Der Karer See ... der wohl schönste Bergsee der Alpen!

Ein Muss ist die Wanderung zum Karersee, bekannt auch als der schönste Bergsee der Alpen!

Berühmt ist der kleine Bergsee vor allem für sein sanftes, tiefgrünes Wasser und die schöne Bergkulisse mit dem Rosengarten und Latemar im Hintergrund. Am schönsten ist der See am Abend oder frühen Morgen, wenn sich - einem Naturschauspiel gleich - der Rosengarten- und Latemargebirgszug mit dem Grün des Karerforstes im kristallklaren Wasser des Sees spiegeln.

Um den See ranken sich viele Südtiroler Sagen und viele Schriftsteller und Maler wählten das Motiv für ihre Gemälde und Erzählungen.

Wichtige Infos:

  • Der See auf 1.520 Metern ist 300 m lang und 130 m breit.
  • Gespeist wird der See von unterirdischen Quellen aus dem Latemargebirgszug.
  • Die Tiefe und Größe des Sees ist sehr saisons- und witterungsbedingt, die größte Tiefe wird mit 22 m angegeben.
  • Im Winter wird er auch manchmal von Tauchern besucht, die gerne Ihre Tauchgänge unter einer dicken Eisschicht durchführen und in Dokumentarfilmen das Unterwasser-Farbenspiel festhalten.

Unser Tipp:

Über den Templweg von Obereggen zum Karer See

Dieser ideale Familienwanderweg (auch mit Kinderwagen!) führt Sie durch den Karerwald zum sagenumwobenen Karer See.

Alpine Coaster - Rodeln im Sommer und Winter

Alpine Coaster ... die Schienenrodelbahn: Sommer und Winter erleben Sie hier die Emotion von Steilfahrten und atemberaubenden Kurven im Wald des Latemar. Mehr als 900 m Kuppen, Sprünge und eine Rundfahrt um 360° auf superschnellen Schlitten mit zwei Plätzen.
 
  • Öffnungszeiten: ab 20. Dezember täglich geöffnet
  • Länge: 980 m
  • Höhenunterschied: 88 m
  • Eigenschaften der Bahn: zwei Steilhänge, eine 360° Drehung, mehrere Steilkurven
  • Höchstgeschwindigkeit: 40 km/h

Die Bletterbachschlucht

In der Bletterbachschlucht kann geblättert werden wie in einem Buch: Sie erzählt vom Geschehen und Leben auf der Erde vor vielen Jahrmillionen an!

Die Schlucht ist das Ergebnis von Verwitterung und Abtragung. Seit der letzten Eiszeit vor etwa 15.000 Jahren hat sich der Bletterbach auf einer Strecke von 8 Kilometern bis zu 4000 Meter tief in unterschiedliche Zeitalter gegraben. Schätzungsweise 10 Milliarden Tonnen Gestein wurden abgetragen und ins Etschtal verfrachtet. Schicht um Schicht wurde so freigelegt und gibt uns einen Einblick in das Innere der Berge.

Die Zusammensetzung und der Aufbau der Gesteinsschichten der Schlucht weisen auf die Entstehung, das Klima und die Umweltbedingungen vor etwa 280 – 235 Millionen Jahren hin. Saurierspuren, Abdrücke von Pflanzenteilen und zahlreichen Fraß- und Wühlspuren geben Aufschluss über die Pflanzenwelt und Bodenleben. Fossilien in den Meeresablagerungen, wie Muscheln, Schnecken und Kopffüßer, berichten vom Leben in den warmen tropischen Meeren der damaligen Zeit.

Geführte Wanderungen vermitteln Kenntnisse über Geologie und Natur auf spannende Art und Weise. Die Wanderung durch die Bletterbachschlucht und rund um das UNESCO Welterbe wird zu einem besonderen Erlebnis und zu einer Reise durch Jahrmillionen der Erdgeschichte!

Im GEO Museum in Radein sehen Sie zusätzlich noch die einzigartigen fossilen Funde!

Die Gärten von Schloss Trauttmannsdorff

Einblicke in exotisch-mediterrane Landschaften, Ausblicke auf die umliegenden Bergketten und die Kurstadt Meran: Die Gärten von Schloss Trauttmannsdorff versammeln über 80 Natur- und Kulturlandschaften.

Blumen aus aller Welt erstrecken sich auf einer Fläche von 12 Hektar in Form eines natürlichen Amphitheaters über einen Höhenunterschied von 100 Metern. 2005 wurde die Anlage von  Schloss Trauttmannsdorf zum schönsten Garten Italiens gekürt, 2006 erntete sie die Auszeichnung als Europas Garten Nummer sechs!

Blühhöhepunkte:

Frühling: elegante Kamelien, duftende Zitrusblüten, Tausende Tulpen und Narzissen, prachtvolle Pfingstrosen, vielfarbige Rhododendren …

Sommer: duftende Rosen, violett blühendes Lavendelfeld, beeindruckende Lotosblüten, leuchtende Sonnenblumen, üppige Hortensien

Herbst: bunte Herbstastern, intensive Herbstfärbung, exotische Herbstkamelien, Dahlien

Tourismusgeschichte auf Schloss Trauttmansdorff

Inmitten der Gärten thront Schloss Trauttmansdorff, das Kaiserin Elisabeth, Sissi, in den Jahren 1870 und 1889 für mehrere Monate als Rückzugs- und Erholungsort diente. Heute beherbergt es das Touiseum, Südtirols Landesmuseum für Tourismus, das 200 Jahre alpine Tourismusgeschichte erzählt.

Die Sternwarte „Max Valier“ in Gummer

In unserer Nachbargemeinde Gummer finden Sie eine der Attraktionen unseres Landes Südtirol: Auf 1.117 Metern Meereshöhe befindet sich die Sternwarte „Max Valier“  mit dem Sonnenobservatorium „Peter Anich“.

Entdecken Sie das Universum mit neuen Blickwinkeln zu den Himmelskörpern  und holen Sie sich Tricks zur praktischen Himmelsbeobachtung!

Unser Tipp: Eine Wanderung auf dem “Planetenweg”, welcher direkt bei der Sternwarte beginnt und zu verschiedenen “Planetenstationen” führt! Wandern Sie von Merkur bis Pluto – die Umsetzung unseres Sonnensystems im Verhältnis von 1:1 macht’s möglich.

Messner Mountain Museum

Der wohl bekannteste Bergfanatiker aus Südtirol, Reinhold Messner, hat sich unter dem Motto „Dem Berg und dessen Kultur“ ein Museumsprojekt mit fünf außergewöhnlichen Standorten gewidmet.

MMM Firmian – der verzauberte Berg

In den alten Mauern von Schloss Sigmundskron, ergänzt durch eine moderne Struktur aus Stahl und Glas, schlägt das kreative Herz des gesamten Museumskonzeptes. In einem Rundgang erzählen Bilder, Skulpturen, symbolische Gegenstände und Reliquien von der Bedeutung der Berge für die Menschen.

MMM Ortles – Ende der Welt

Das Museum in Sulden am Ortler, auf 1900 m unterirdisch angelegt, ist dem Thema Eis gewidmet. Im MMM Ortles erzählt Reinhold Messner von den „Schrecken des Eises und der Finsternis“, von Schneemenschen, von White Out und dem dritten Pol. Die weltweit größte Sammlung von Ortler- Bildern ist zu sehen.

MMM Juval – Mythos Berg

Das  Museum auf Schloss Juval im Vinschgau, wurde dem Mythos Berg gewidmet.
Hier sind mehrere Kunstsammlungen untergebracht: Tibetika-Sammlung, die Galerie mit Bildern der Heiligen Bergen der Welt, Maskensammlung aus fünf Kontinenten, die einmalige Ausstellung zu Gesar Ling, der Tantra-Raum und der Expeditionskeller.

MMM Ripa – Das Erbe der Berge

Im Schloss Bruneck geht es um die Lebensweise der Bewohner der wichtigsten Bergregionen zwischen Alpen und Himalaja, Anden und Afrika. Anhand von Exponaten aus ihrer Alltagskultur, zeigt das MMM Ripa in einem aufregenden „Rundgang durch fünf Kontinente“ auch die Entwicklungsstufen der Menschheit – vom Nomadentum bis hin zur Sesshaftigkeit der Völker in den Gebirgen der Erde.

MMM Dolomites

Im Herzen der Dolomiten, zwischen Pieve di Cadore und Cortina d’Ampezzo eröffnet sich hier ein Rundblick von 360° auf die spektakulärsten Dolomitengipfel.
Das Museum ist dem Thema Fels gewidmet. Das Herzstück ist die große Galerie mit einmaligen Dolomiten-Bildern von der Romantik bis heute.